Ende-zu-Ende verschlüsselt

Röntgenbilder übergeben, ohne sie aus der Hand zu geben.

XrayHub ersetzt die Patienten-CD. Ihre Praxis lädt die DICOM-Studie hoch, der Patient öffnet sie mit QR-Code und Geburtsdatum im Browser — und der Server, auf dem alles liegt, kann die Bilder zu keinem Zeitpunkt lesen.

Zero-Knowledge-Architektur DSGVO, Hosting in Deutschland Mandantenfähig GDT & VDDS-media
Ablauf

Drei Schritte, keine CD, kein Brenner, kein Porto

Vom Klick in der Praxis bis zum Bild auf dem Handy des Patienten vergehen Sekunden. Der Zuweiser bekommt dieselben Daten als originales DICOM.

Auswählen und senden

Ordner oder Einzelbilder im XrayHub-Client wählen — oder direkt aus dem Praxisverwaltungssystem per GDT/VDDS anstoßen. Die Verschlüsselung passiert auf Ihrem Rechner, noch bevor ein Byte das Haus verlässt.

Zugang aushändigen

XrayHub erzeugt einen QR-Code zum Ausdrucken und wahlweise einen Link per E-Mail. Als zweiter Faktor dient das Geburtsdatum des Patienten — ohne Geburtsdatum ist der QR-Code wertlos.

Ansehen und herunterladen

Der Patient öffnet die Bilder im Browser, blättert durch die Serien und lädt einzelne Aufnahmen oder alles als ZIP. Nichts davon muss installiert werden.

Funktionen

Alles, was der Praxisalltag braucht

Betrachter im Browser

Serien durchblättern, zoomen, Helligkeit und Kontrast anpassen — ohne Plug-in, auf Rechner, Tablet und Telefon.

Einzeln oder als ZIP

Original-DICOM für den nächsten Arzt, JPEG für den Patienten. Das ZIP entsteht im Browser — der Server sieht auch dabei nur Chiffrat.

QR-Code und Ausdruck

Ein A5-Blatt mit QR-Code, Zugangscode und kurzer Anleitung, fertig zum Mitgeben. Wahlweise zusätzlich als Link per E-Mail.

Mandantenfähig

Beliebig viele Praxen auf einer Installation, sauber getrennt, mit eigenem Namen, eigener Domain und eigener Aufbewahrungsfrist.

GDT und VDDS-media

Aus dem PVS heraus starten, Rückmeldung als Satzart 6310 mit Link und PDF — in der Zahnarztwelt über VDDS-media 1.4 als BVS.

Läuft auf dem Terminalserver

Der Client kommt ohne GPU und ohne WebView-Runtime aus und funktioniert in jeder RDS-Sitzung — auch parallel für viele Benutzer.

Automatische Löschung

Aufbewahrungsfrist pro Mandant, Standard 90 Tage. Danach verschwinden Chiffrat und Schlüsselhülle rückstandsfrei.

Prüfbares Protokoll

Jeder Zugriff wird protokolliert — ohne Klarnamen, ohne Geburtsdatum, mit gehashter IP. Auskunftsfähig ohne neues Datenrisiko.

Sicherheit

Der Server ist kein Mitwisser

Andere Portale schützen Patientendaten mit Zugriffsregeln. XrayHub schützt sie mit Mathematik: der Schlüssel entsteht in der Praxis und existiert auf dem Server nur in einer Hülle, die sich ohne Zugangscode und Geburtsdatum nicht öffnen lässt.

Praxis Bilder werden lokal verschlüsselt (AES-256-GCM), Schlüssel bleibt im Haus. XrayHub-Server speichert Chiffrat, bremst Rateversuche, kann nichts entschlüsseln. Patient Zugangscode + Geburtsdatum ergeben den Schlüssel im Browser. verschlüsselter Upload verschlüsselter Abruf

AES-256-GCM je Datei

Jede Datei wird in 1-MiB-Blöcken einzeln authentifiziert verschlüsselt. Abgeschnittene oder vertauschte Blöcke fallen sofort auf.

Geburtsdatum als Schlüsselteil

Es wird nicht nur abgefragt, sondern geht in die Schlüsselableitung ein. Ein abfotografierter QR-Code allein öffnet nichts.

Bremse gegen Raten

Acht Fehlversuche pro Fall, dann ist zu. Der Zugangscode hat 60 Bit Entropie und steckt hinter 600 000 PBKDF2-Runden.

Backups sind unkritisch

Wer eine Sicherung des Servers stiehlt, hält Chiffrat in den Händen. Kein Name, kein Geburtsdatum, kein Bild.

Vergleich

Warum nicht einfach weiter wie bisher?

  Patienten-CD Übliches Bildportal XrayHub
Patient kann Bilder ansehen nur mit Viewer von der CD ja ja, im Browser
Betreiber kann mitlesen entfällt ja, Klartext in der Cloud nein, technisch ausgeschlossen
Aufwand pro Fall brennen, beschriften, aushändigen Upload ein Klick, auch aus dem PVS
Verlust des Datenträgers Daten offen lesbar Zugang sperrbar Zettel allein nützt nichts
Weitergabe an den nächsten Arzt CD mitnehmen Link Link oder originales DICOM-ZIP
Löschung nach Frist nie meist ja automatisch, pro Mandant einstellbar
Anbindung

Fügt sich in das ein, was Sie schon haben

GDT 2.1 / 3.1

Der Client überwacht ein Verzeichnis, nimmt Satzart 6302 oder 6311 entgegen und meldet mit 6310 zurück — inklusive Link im Ergebnistext und PDF als Anhang (Feldkennungen 6302 bis 6305).

VDDS-media 1.4

XrayHub trägt sich als BVS in die VDDS_MMI.INI ein, liest die [PATIENT]-Sektion der Praxissoftware und liefert [MMO*]-Einträge samt READY=1 zurück.

PACS und Modalitäten

Alles, was DICOM-Dateien in einen Ordner legt, lässt sich anbinden. Ein Verzeichnis-Watcher übernimmt neue Studien automatisch.

Betrieb bei Ihnen oder bei uns

Ein Linux-Server, ein Reverse-Proxy, fertig. Der Serverdienst kommt ohne Fremdbibliotheken aus — kleine Angriffsfläche, wenige Updates.

Häufige Fragen

Was Praxen zuerst fragen

Was passiert, wenn ein Patient seinen Zettel verliert?

Die Praxis stellt einen neuen Zugang aus. Möglich wird das durch einen Wiederherstellungsschlüssel, der ausschließlich in der Praxis liegt — der Server kann das nicht, auch nicht auf Wunsch.

Ist der Betrachter ein Medizinprodukt?

Nein. Er ist ausdrücklich nicht zur Befundung bestimmt und enthält keine Vermessungs- oder Diagnosefunktionen; darauf weist die Oberfläche sichtbar hin. Für den befundenden Arzt gibt es das Original-DICOM zum Download.

Wie groß dürfen Studien sein?

Standardmäßig 8 GB pro Fall und 512 MB je Datei, pro Mandant anpassbar. CT- und MRT-Serien mit mehreren tausend Bildern sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.

Was sieht der Serverbetreiber wirklich?

Fall-Kennung, Zeitpunkte, Dateigrößen und Dateianzahl. Keinen Namen, kein Geburtsdatum, keine Bilder, keine Befunde.

Die Patienten-CD hat ausgedient.

Wir richten XrayHub für Ihre Praxis ein, binden Ihr PVS an und zeigen den Ablauf an Ihren echten Studien.