XrayHub

Bilder übergeben — in vier Schritten

Statt CD oder USB-Stick bekommt die Patientin ein Blatt mit QR-Code. Die Bilder liegen verschlüsselt bereit; öffnen kann sie nur, wer den Code und das Geburtsdatum hat.

Rund eine Minutevom Ordner bis zum fertigen Blatt
Kein Datenträgernichts, was verloren gehen kann
Alle Plätze sehen dasselbeeine gemeinsame Übersicht
Schritt 1

Programm öffnen

XrayHub läuft immer mit — unten rechts neben der Uhr. Ein Klick auf das Symbol holt das Fenster nach vorn. Alternativ das Symbol auf dem Desktop.

Wichtig Bitte nicht beenden. Solange XrayHub läuft, nimmt es Aufträge aus Ihrer Praxissoftware entgegen; ist es zu, bleiben sie liegen.
Das XrayHub-Fenster mit den Feldern für Ordner, Geburtsdatum und Notiz
So sieht das Fenster aus, wenn nichts läuft.
Schritt 2

Ordner, Geburtsdatum, senden

  1. Ordner mit den Bilddaten — über Durchsuchen … den Ordner der Untersuchung wählen.
  2. Geburtsdatum der Patientin oder des Patienten eintragen, als TT.MM.JJJJ.
  3. Notiz (freiwillig) — steht später auf dem Blatt und in der E-Mail.
  4. Verschlüsseln und senden drücken.

Die Bilder werden auf Ihrem Rechner verschlüsselt und erst dann übertragen. Der Balken zeigt den Fortschritt.

Achtung Das Geburtsdatum ist der zweite Schlüssel. Ein Tippfehler hier, und die Patientin kommt später nicht an ihre Bilder.
Das Fenster mit übernommenen Bilddaten und vorgetragenem Geburtsdatum
Kommen die Bilder von einer gebrannten CD, füllt XrayHub Ordner und Geburtsdatum von selbst aus.

Wenn Ihr Programm nur „CD brennen" kann

Manche Röntgen- und Praxisprogramme können Bilder nur auf eine CD brennen — einen Ordner zum Auswählen gibt es dort nicht. Dafür meldet XrayHub ein eigenes Laufwerk an, das aussieht wie ein Brenner: XrayHub Import.

  1. Im Röntgenprogramm die Patienten-CD brennen wie immer — als Ziel das Laufwerk XrayHub Import wählen.
  2. Warten, bis das Brennen fertig gemeldet wird.
  3. XrayHub übernimmt die Bilder von selbst. Ordner und Geburtsdatum stehen dann schon im Fenster.
  4. Nur noch prüfen und Verschlüsseln und senden drücken.
Gut zu wissen Es wird keine Scheibe verbraucht und es liegt nichts im Laufwerk. Das Brennen läuft ins Programm statt auf eine CD.
Achtung Bitte trotzdem einmal auf den Namen im Fenster schauen. XrayHub liest ihn aus den Bildern — brennt das Röntgenprogramm die falsche Untersuchung, steht auch hier die falsche.

Wenn das Gerät die Bilder selbst schickt

Viele Röntgengeräte können Bilder an ein PACS senden. XrayHub meldet sich als so ein Ziel an — im Gerät stehen dann AE-Titel, Adresse und Anschluss, eingetragen hat das Ihre Betreuung einmalig. Danach genügt am Gerät der gewohnte Weg: Untersuchung auswählen, senden.

Der Empfang läuft dauerhaft auf dem Rechner — auch nachts und auch dann, wenn niemand angemeldet ist. Was ankommt, wartet, bis jemand es abholt.

  1. Am Gerät die Untersuchung an XrayHub senden.
  2. Im Client oben auf DICOM-Eingang klicken. Steht dort eine Zahl, wartet genau so viel.
  3. Die richtige Zeile anklicken — Name, Geburtsdatum und Anzahl der Bilder stehen dabei — und auf Übernehmen und senden.
  4. Die Untersuchung steht im Fenster wie ein gewählter Ordner. Prüfen, dann Verschlüsseln und senden.
Gut zu wissen Wer eine Untersuchung übernimmt, bekommt sie allein: Bei allen anderen verschwindet sie aus der Liste. So kann dieselbe Aufnahme nicht zweimal herausgehen — auch nicht, wenn am Terminalserver mehrere gleichzeitig arbeiten. Arbeiten Sie allein am Rechner, erscheint die Untersuchung von selbst im Fenster, und die Liste brauchen Sie gar nicht.
Achtung Was Sie im Eingang verwerfen, ist weg. Auf dem Gerät liegen die Bilder weiter — schicken Sie sie im Zweifel einfach erneut.
Aus dem Explorer schicken Liegen die Bilder schon irgendwo auf dem Rechner, geht es auch ohne Umweg: Ordner oder Dateien markieren, rechte Maustaste, Senden an → XrayHub. Sie stehen dann im DICOM-Eingang. Der Eintrag im Menü wird einmalig in den Einstellungen angehakt.
Wenn Ihr Programm nur ablegt Schickt Ihr Programm die Bilder nicht, sondern legt sie in einen Ordner, wird dieser Ordner einmal eingetragen — dann erscheinen die Untersuchungen von dort im selben DICOM-Eingang. Auch einzelne Dateien: Was zur selben Untersuchung gehört, wird zusammengelegt. Eingerichtet wird das einmalig von Ihrer Betreuung.
Schritt 3

Blatt drucken oder E-Mail schicken

Beides steht direkt unter dem Ergebnis:

  • Blatt drucken — geht auf den eingestellten Drucker, sonst fragt Windows.
  • Per E-Mail senden — Adresse eintragen, Knopf drücken. Ihr Mailprogramm öffnet sich mit fertigem Text; Sie drücken auf Senden.
  • Link kopieren — falls Sie ihn woanders einfügen wollen.

Nächste Übergabe räumt das Fenster für den nächsten Patienten frei.

Das Aushändigungsblatt mit Logo der Praxis, QR-Code, Fall-Nummer und Zugangscode
Das Blatt für die Patientin — mit Ihrem Logo.
Schritt 4

Was die Patientin damit macht

  1. QR-Code mit der Handykamera scannen — oder die Adresse eintippen.
  2. Zugangscode vom Blatt und Geburtsdatum eingeben.
  3. Bilder ansehen, einzeln oder als ZIP herunterladen.

Auf dem Blatt steht das Geburtsdatum bewusst nicht. Wer es findet oder verliert, kann damit nichts anfangen.

Die Seite für Patienten: Eingabefelder für Zugangscode und Geburtsdatum
Die Seite, die der QR-Code öffnet.
Jederzeit

Übergaben der Praxis

Der Knopf oben rechts öffnet die gemeinsame Liste: alle Arbeitsplätze sehen dasselbe. So gibt niemand dieselben Bilder ein zweites Mal heraus.

Die Liste aller Übergaben mit Datum, Patient, Untersuchung und Zustand
Suchen, erneut drucken, per E-Mail schicken, zurückziehen.

Suchen

Drei Buchstaben des Nachnamens genügen.

Blatt erneut drucken

Blatt verlegt? Zeile anklicken, neu drucken — solange die Frist läuft.

Freigabe zurückziehen

Falscher Patient? Zugang sofort schließen. Das lässt sich nicht rückgängig machen.

Was in der Liste steht

ZustandBedeutungWas zu tun ist
bereit Bilder liegen bereit, noch nicht abgerufen. Nichts. Blatt ist ausgehändigt.
abgeholt Die Patientin hat die Bilder geöffnet. Nichts.
abgelaufen Die Aufbewahrungsfrist ist vorbei, die Bilder sind gelöscht. Bei Bedarf neu übergeben.
zurückgezogen Jemand hat den Zugang geschlossen. Neu übergeben, wenn es doch gebraucht wird.

Wenn etwas klemmt

Was Sie sehenWoran es liegtWas hilft
„In dem Ordner liegen keine DICOM-Dateien." Der gewählte Ordner enthält keine Bilddaten. Eine Ebene höher oder tiefer wählen — Unterordner werden mitgelesen.
Die Patientin kommt nicht hinein. Meist das Geburtsdatum: es muss genau so eingegeben werden wie bei Ihnen hinterlegt. In der Übersicht nachsehen — das Geburtsdatum steht in der Zeile.
„Server antwortet nicht." Keine Verbindung ins Internet oder der Dienst ist gerade nicht erreichbar. Später erneut senden. Die Bilder bleiben unverändert liegen.
Das Fenster ist verschwunden. Es wurde nur zugeklappt, nicht beendet. Symbol unten rechts neben der Uhr anklicken.

Warum das sicher ist — in drei Sätzen

Die Bilder werden auf Ihrem Rechner verschlüsselt, bevor sie den Raum verlassen. Der Server speichert nur unlesbare Daten; weder wir noch der Betreiber können die Bilder ansehen. Zum Öffnen braucht es zweierlei: den Code vom Blatt und das Geburtsdatum — und das steht nirgends auf dem Blatt.